Der Weg zum Glück?


Dieser Artikel soll eine Anregung sein, sich Gedanken zu machen, inwieweit man sich selbst glücklich machen kann und vor allem dass man dafür nicht immer Geld braucht.

Four-leaf clover, close-up

Ein Spruch den wahrscheinlich jeder kennt lautet: „Geld allein macht auch nicht glücklich

In diesem Spruch steckt jede Menge Wahrheitsgehalt, denn kann Papier uns glücklich machen? Die Antwort sollte eigentlich jedem locker über die Lippen gehen, denn diese bunten Papierschnipsel, können weder den Hunger stillen, noch kannst du in einem haufen Papier ein geregeltes Leben führen, es dient also auch nicht wirklich als Unterkunft.

Wenn man mir in diesen Dingen zustimmt und nicht sagt, aber ich kann mir doch für diese „Geldscheine“ ein Haus kaufen, genauso wie Nahrung und sonstige lebensnotwendige Güter. Natürlich werde ich diesen Umstand nicht bestreiten, aber es sollte ja auch jeder wissen, dass er um dieses „Tauschgut“ zu bekommen, erstmal eine Leistung erbringen muss. Ein Vorgang hinter dem ein System steht, ein System welches eigentlich auch nicht verkehrt ist, solange es denn fair verläuft. Das große Problem ist, dass die Relation von getaner Arbeit zum erhaltenen Ertrag schon lange rückläufig ist. Wir nähern uns also Verhältnissen, die einen an Hollywood Filme aus dem grauen Mittelalter erinnern, in denen die Gesellschaft in reale Schichten unterteilt wurde, also herrschende und beherrschte Klasse. Ob wir uns wirklich jemals von diesem Prinzip gänzlich getrennt haben, lass ich mal im Raum stehen, denn auch dies könnte man leicht bezweifeln.

 

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Zurück zur Relation, ein klassischer Handwerker der ein heutiges Standartgehalt erhält, kann sich vielleicht noch, weniger als hundert Euro für Urlaube und andere „Luxusgüter“ beiseite legen. Ein Haus kann sich heutzutage so gut wie niemand mehr leisten (Außer gewisse Sparten und die Mieten werden künstlich in die höhe getrieben, nämlich zum Teil auch durch Zuwanderung in Großstädte und ihre Umgebungen) und wenn muss er sein lebenlang dieses Haus abbezahlen (ein erstes Indiz, es macht schon Sinn warum man nicht möchte, dass alle Menschen ein eigenes Heim besitzen, denn dann müssten diese Personen natürlich nicht mehr soviel arbeiten, da sie ja schon eines der größten Ziele erreicht haben, nämlich ein Eigenheim).

Hier komm ich zurück auf den Weg zum Glück, denn glücklich werden sie nicht mit einer Million Euro auf dem Konto, nein es sind die Dinge die sie sich von dem Geld kaufen wollen, die sie im Endeffekt zu einem Menschen mit einem erfüllten Leben machen.  Der Knackpunkt ist, dass sie in der heutigen Zeit ihr Leben lang arbeiten müssten um sich ein Haus finanzieren zu können. Schließen sie sich aber mit ein paar Freunden zusammen und bauen auf einem freien Grundstück ihr Eigenheim selbst, so brauchen sie höchstens ein paar Jahre. Natürlich müssen sie auch hierfür Geld sparen und sie müssten natürlich die richtigen Leute kennen, aber sie hätten gar nicht den Druck oder die Verpflichtung bis an ihr Lebensende zu arbeiten, denn mit einem Haus und Garten im Rücken lebt es sich selbstverständlich viel einfacher. Mit einem Garten können sie z.B. ihre Kosten für Lebensmittel minimieren, da sie u.a. Kartoffeln, Kräuter und Gemüse anpflanzen und im nachhinein selbstverständlich essen können.

Ein Leben als „Selbstversorger“ bringt also viele Vorteile mit sich, an die man in unserer momentanen Lebenseinstellung gar nicht mehr denken kann. Viel wichtiger ist natürlich der Fakt, dass sie ihr Haus nicht einfach mit ein paar Freunden bauen dürfen, sie brauchen ja Genehmigungen vom Bauamt und anderen Stellen, damit ihnen ihr selbst gebautes Haus nicht irgendwann auf den Kopf fällt (hier sieht man wieder wie listig dieses System aufgebaut wurde, man hat ihnen jeglichen Entfaltungsgrund entrissen, ohne ein Grundstück oder ein Eigenheim sind sie doch praktisch ohne Boden quasi ein Heimatloser).

Man kann natürlich behaupten, dass dieser Vergleich verdächtig nach Anarchie riecht, doch muss man miteinbeziehen, dass es momentan genau in die entgegengesetzte Richtung verläuft, wir also immer weniger Rechte haben uns frei zu entfalten (auch wenn es in den Medien anders propagiert wird, denn wenn Homosexuelle mehr Rechte bekommen, tangiert es Menschen wie mich natürlich nur peripher). Daher muss man einfach mal logisch aufzeigen, dass unser System mit Sicherheit keinerlei „demokratische Ambitionen“ bestrebt und irgendwann wird es normal sein, dass jeder Mensch in einer 1 Zimmerwohnung haust und ich denke dies wünscht sich hier niemand.

Um nun auf den Titel zurück zukommen, der einzige Weg zum Glück ist also nicht Geld (denn dies wirst du nur erreichen in dem du deinen Charakter schädigst oder ein notorischer Kriecher bist) sondern „Freiheit“. Der Mensch braucht zwar Beschäftigung, er muss sich bewegen können, aber dies wird er, wenn er dieses Spiel weiterhin mitspielt, nicht mehr können. Denn früher oder später werden wir alle wie die Schweine im Maststall enden, jedenfalls wenn wir weiterhin zuschauen wie unser Glück und damit unsere Rechte als Menschen beschnitten werden.

Machen Sie sich klar, es muss etwas getan werden und wenn sich jeder auf seinen Nachbarn verlässt, sind wir am Ende alle verlassen.

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