Dirk Müller 18.03.2013 Zypern und Zwangsenteignung


Das Wort „Bank Run“ ist mal wieder in aller Munde und ob die Medien schreiben, in Zypern könnte ER Realität werden oder der Ökonom Peter Bofinger meint, „Bilder von Menschen vor gesperrten Geldautomaten hätten psychologische Folgen – und könnten Sparer in ganz Europa verunsichern.“ So ist es doch möglicherweise ein Szenario, welches für viele Menschen, bald ganz real werden könnte. Man kann durchaus spekulieren, dass in Zypern (immerhin eines der kleinsten Euroländer) z.Z. ein Test stattfindet.

Definition Bank Run:

Bei einem Bank Run (dt. etwa: „Ansturm auf eine Bank“) versuchen viele Anleger einer Bank zeitnah ihre Einlagen (Depositen) abzuheben. Da eine Bank meistens nur einen Bruchteil ihres Vermögens als Bargeld bereithält und der Hauptteil in längerfristigen Aktiva angelegt ist, kann dies zur Insolvenz einer Bank führen.

Denn auch die Gold- und Silberschwankungen, lassen einiges an Raum für Spekulationen offen. Die „Topanleger“ (Warren Buffett, Soros und Co), welche den Preis bestimmen, haben aus den letzten Preiseinbrüchen ihr Kapital geschlagen und mich würde es nicht wundern, wenn die Gewinne in neue Wertmetallanlagen fließen, denn der normale Bürger hat im letzten Jahr sein Gold in Geld eingetauscht, schließlich war der Wert historisch hoch. So zog man den Leuten ihr Gold aus den Nasen (ohne staatlichen Druck), gleichzeitig weist auch Dirk Müller, auf die Interessen hin, die man an Ländern wie Zypern und Griechenland hat. Zum einen spielt die Privatisierung eine große Rolle, man hat Interesse daran bestimmte Bereiche aus der „staatlichen Fuchtel“ zu befreien und dabei kann man unter anderem an die Rohstoffvorkommen in den Ägäis Feldern denken oder an die Gasfunde vor Zypern. Wenn die Hintermänner dieser Veranstaltung, an eine Privatisierung des zypriotischen Hafens denken, zeigt dies natürlich wohin der Weg geht. Länder wie die Türkei und Israel, welche selber zum Teil an diese Gebiete ragen, haben ebenfalls ihr Interesse an diesen Vorkommen bekundet, findet hier eine nicht-militärische Umverteilung von Staatsgut statt oder geht es einzig und allein darum die Staaten der EU handlungsunfähig zu machen?

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Der Focus schrieb am 17.11.2012:

Der Geologe Antonis Foscolos, emeritierter Professor der Technischen Universität Kreta, und zwei Kollegen präsentierten Griechenlands Premier Antonis Samaras eine Studie. Ergebnis: Die Öl- und vor allem Gasvorkommen könnten dem Staat über 25 Jahren hinweg insgesamt rund 600 Milliarden Dollar (465 Milliarden Euro) einbringen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Diese Summe übersteigt die der griechischen Staatsschulden schon um fast die Häfte. Da fragt man sich: Wozu noch weiter deutsche Steuergelder verprassen?

Die letzte Frage kann man sich selbst beantworten, nach dem man sich die Einschätzung von Dirk Müller angeschaut hat. Er selber spricht davon, dass in den nächsten Jahren noch einiges geplant ist, man kann natürlich schon abschätzen inwieweit der Staat, die Bürger und noch unzählige Generationen nach uns enden, wenn dieser Irsinn soweiter läuft.
Hierzu die Einschätzung von Dirk Müller vom 18.03.2013

Quelle Focus: http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-28152/erdgas-und-rohstoffe-sitzen-die-griechen-auf-immensen-reichtuemern_aid_862431.html

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