Umwelt am Ende


Ich staunte nicht schlecht als ich heute gelesen habe, dass ein riesiger haufen Schrott auf das Festland der USA zusteuert. Es handelt sich dabei um eine gigantische Abfall-Insel von der Größe Afghanistans (652.225 qkm), die mit einer Fläche von 696.241 Quadratkilometern nahezu doppelt so groß ist wie Deutschland.

Die tonnenschweren Trümmer sind Spätfolgen des Tsunamis, der in Japan 2011 für Verwüstung und Tod sorgte. Das Wasser sog zum Teil ganze Häuser, Fabriken, Autos und jedes sonst erdenkliche Stück, welches man auch auf unseren Straßen findet, in den Pazifik.

Tsunami-Debris-California

Fünf Millionen Tonnen Schutt – mit all seinen Giftstoffen könnte katastrophale Folgen für die Flora und Fauna der US-Westküste haben, heißt es. Seit Monaten landet immer neuer Müll aus Japan in Kanada oder an den Stränden der US-Bundesstaaten Alaska, Kalifornien, Washington und Oregon. Doch dieser möglicherweise radioaktive Koloss der wie das Video unten zeigt, eigentlich erst 2014-2015 erwartet wurde, kommt nun unweigerlich auf die US Küste zu.

Ich bin eigentlich erstaunt, dass man sich nicht schon viel früher Gedanken über dieses Problem gemacht hat. Man merkt schon, wie scheiß egal denen die Natur ist. Wobei es denen ja auch egal sein kann, deren Plan ist ja eh ein Krieg bei dem die Erde größtenteils unbewohnbar wird, spielt dann ja auch keine Rolle mehr, wenn der „Messiahs“ erscheint…

Seit 2012 wird Dreck an die US Küsten geschwemmt – Karma ?

Ich selber bin auch der Meinung, dass der „Atomunfall“ von Fukushima völlig unterschätzt wird (runtergespielt wird) , es gibt bereits Studien die besagen, dass die Sterblichkeit in den USA seit 2011 gestiegen sei. Überlegt mal wie weiträumig Tschernobyl gestreut hat – in Teilen Deutschlands ist die Belastung in den Wäldern noch sehr hoch, sodass man keine Tiere schießen und essen darf bzw keine Pilze gepflückt werden sollten. So nun mal scharf überlegen, noch heute fließt vermutlich atomar verseuchtes Wasser in die Küste vor Japan.

Auswirkungen von Unfällen mit Freiwerden radioaktiver Strahlung auf die Nahrungskette sind langfristiger Art. Praktisch relevant ist für Mitteleuropa 25 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe nur noch das langlebige Cäsium (Cs) 137 mit einer Halbwertszeit von 30 Jahren. „Schon mit einer Mahlzeit höher kontaminierten Wildbrets oder wild wachsender Speisepilze kann mehr Cs-137 aufgenommen werden als mit Lebensmitteln aus landwirtschaflicher Produktion eines ganzen Jahres“, schreiben Dr. Bernd Grosche und Dr. Martin Steiner vom Bundesamt für Strahlenschutz (UMID 2011, 1: 23).

Inwiefern die Erfahrungen nach Tschernobyl auf Fukushima übertragbar sind, ist fraglich: Dort ist ein Super-Gau noch nicht abgewendet, hochgiftiges Plutonium tritt aus, die Reaktoren bedürfen noch über lange Zeit ständiger Kühlung. Das dabei kontaminierte Wasser wird teilweise ins Meer verklappt.

Quelle

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2 Antworten zu “Umwelt am Ende

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