Japan gegen China + Öl auf den Kanaren


In dem Konflikt zwischen China und Japan, der uns als Scharmützel um eine kleine Insel dagestellt wird, geht es um weit mehr.

In dem von mir bereits vorgestellten Beitrag über die Ziele der Globalisation, wurde ja durch Richard Melisch beschrieben, dass u.a. Japan den Globalisierern ein Dorn im Auge ist. Da das japanische Kaiserreich eine sehr strikte Asylpolitik verfolgt, hetzt man ihnen nun China auf den Hals. Möglicherweise ist dies auch eine Finte, um von Fukushima abzulenken.

Fakt ist, hier bahnt sich etwas an.

DWO_Erweiterte_Flugverbotszone2_jb .jpg

Da ich dieses Bild von Welt Online übernommen habe, nun noch die dazu passende Überschrift:

Es ist ein Konflikt zwischen China, seinen Nachbarn und den USA. Bisher übten diese Mächte sich nur in drohenden Gebärden. Doch es werden Erinnerungen wach: an 1914, als Europa enflammte. Von Michael Stürmer

Ein Konflikt um eine unbewohnte Insel? Wohl kaum, viel eher eine rohstoffreiche Inselgruppe im „ostchinesischen“ Meer – in Japan Senkakus, in China Diaoyus genannt. Die japanische Verwaltung der Inseln wird von China nicht anerkannt. Die USA spielt Vermittler und deren private „Rohstoffprivatisierer“ warten im Hintergrund.

Erst heute las ich, dass der Energieriese Repsol plant Ölfördertürme vor den Kanarischen Inseln zu errichten. Mit von der Partie ist die deutsche RWE. Auf Lanzarote und Fuerteventura soll eine logistische Basis entstehen.

Da fragt man sich doch, ob diese Leute noch ganz sauber sind oder ob hier eine mutwillige Zerstörung, der Umwelt vorliegt…

„Es gibt nur wenige Länder auf der Welt, die derzeit eine Chance haben, solche Erdölvorkommen zu finden“, so Antonio Brufau. Die Experten bei Repsol gehen davon aus, dass vor den Kanarischen Inseln mindestens 898 Millionen Tonnen Rohöl liegen, wenn nicht gar viel mehr. Damit könnte man zehn Prozent des nationalen Bedarfs abdecken und die Rechnung für Rohöleinfuhren in den nächsten zwanzig Jahren um 30 Milliarden Euro senken.

Klingt irgendwie, wie ein verordneter Beigeschmack des EU Sparpakets. Wer würde sonst diese wunderschöne Natur, rund um diese Inseln gefährden?! Nun gewisse Leute ganz bestimmt:

Was passiert, wenn die Ferieninseln sich weigern, logistische Hilfestellung zu leisten? Für Repsol-Chef Brufau kein Problem. „Dann operieren wir von marokkanischen Häfen aus“, so Brufau. „Wir leben schließlich in einer globalisierten Welt“.

Wo wir wieder bei Japan sind, die sich wohl weigern Punkt 2 der Globalisierer zu akzeptieren:

2. Arbeitnehmer sind lediglich “Kostenfaktoren” und jederzeit austauschbare
“Humanressourcen”. Die Kontrolle aller natürlichen Ressourcen, der
Energieversorgung, der Trinkwasserversorgung, der Weltwährung sowie
genmanipulierte Nahrung sind eine unabdingbare Voraussetzung für die Herrschaft
nirgendwo beheimateter weltweiter Kartelle.
Was soviel heißt wie – die arbeitsfähigen Menschen werden immer dorthin gescheucht, wo die Welt-Wirtschaft (Das Kapital) sie braucht.
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s