Das Sterben geht weiter


Seit einiger Zeit, sterben wieder vermehrt Banker einen „natürlichen“ Tod.. .

 

Manche erinnern sich vllt noch daran, dass der „Batman“ Kinomörder z.B. der Sohn eines Bankers war, der als leitender Mitarbeiter des amerikanischen Kreditanalyse-Unternehmens Fico gearbeitet hat und in den Libor Skandal verwickelt war.  Möglicherweise kommen die Erinnerungen auch zurück, wenn man an die Kinder eines Bankers denkt, die in New York am hellichten Tag, von einer Tagesmutter aus dem Fenster geworfen wurden. *mehr Hintergrund*

 

Nun ja – weiter gehts:

 

Balzers (Liechtenstein) – Tödliche Schüsse im Fürstentum Liechtenstein. Der Top-Banker Jürgen Frick († 48) wurde am Montagmorgen kaltblütig erschossen. Sein Mörder: Der ehemalige Fondsmanager Jürgen Hermann. Der Tatort: Die Tiefgarage des Bankhauses Frick.

Hermann sei auf Videoaufnahmen zweifelsfrei identifiziert worden, er sei bewaffnet und gefährlich, teilte die Polizei mit. Der Täter sei dem 48-Jährigen, der mit dem Wagen in die Tiefgarage der Bank in Balzers gefahren sei, zu Fuß gefolgt. Dort habe er geschossen, als das Opfer den Wagen verließ. Herrmann ist seitdem auf der Flucht.

 

Der LIBOR:

Der LIBOR ist der Zinssatz, zu dem Banken am Markt Gelder von anderen Banken aufnehmen beziehungsweise angeboten bekommen.

Wenn also mehrere große und liquide Banken den Preis absprechen, können sie damit kleinere wirtschaftlich schädigen. Da auch beim LIBOR spekuliert werden kann, konnten sich zu dem dicke Gewinne abgreifen lassen. Den finanziellen Schaden, der Teilen der Weltwirtschaft durch die Libor-Manipulationen erwachsen sein könnte, schätzten Analysten zu diesem Zeitpunkt auf 17,1 Milliarden US-Dollar.

 

Weitere Fälle:

12 tote Top-Banker in kurzer Zeit. Allein 4 dieser 12 waren Mitarbeiter der US-amerikanischen Bank JP Morgan. Die Liste der Banker, die in den vergangenen Wochen und Monaten aus unterschiedlichsten Gründen gestorben sind, wird immer länger. Mit dem ehemaligen Chef der ABN Amro, dem 57-jährigen Ja Peter Schmittmann, sind bereits 12 Akteure aus der Finanzwelt innerhalb kürzester Zeit ums Leben gekommen:

William Broeksmit, 58 Jahre, Ehemaliger Risiko-Manager bei der Deutschen Bank, wurde zu Hause tot aufgefunden, beging wahrscheinlich Selbstmord am 26. Januar.

Karl Slym, 51 Jahre, Manager bei Tata Motors, wurde am 27. Januar im vierten Stock des Shangri-La Hotels tot aufgefunden.

Gabriel Magee, 39 Jahre. Mitarbeiter bei JPMorgan, fiel von Dach des JPMorgan Hauptquartiers in London, am 27. Januar.

Mike Dueker, 50 Jahre. Ökonom bei einer US-Investment Bank, wurde in der Nähe der Tacoma Narrows Bridge in Washington tot aufgefunden.

Richard Talley, 57 Jahre und Gründer der American Title Services in Centennial, Colorado, wurde im April tot aufgefunden. Er hat sich mit einer Nagelpistole erschossen.

Tim Dickenson, Kommunikations-Direktor bei der Swiss RE AG, ist im vergangenen Monat unter bislang ungeklärten Umständen ums Leben gekommen

Ryan Henry Crane, 37 Jahre. Aktienhändler bei JPMorgan, hat sich vor wenigen Wochen selbst umgebracht. Einzelheiten sind nicht bekannt.

Li Junjie, 33 Jahre, Banker in Hong Kong, sprang vergangene Woche vom Dach des JPMorgan Hauptquartiers vor Ort.

James Stuart Jr, ehemaliger Chef der National Bank of Commerce, wurde am 19. Februar in Scotsdale, Arizona tot aufgefunden

Edmund (Eddie) Reilly, 47 Jahre, Trader bei der Midtown’s Vertical Group, sprang vor einen Zug.

Kenneth Ballando, 28, Trader bei Levy Capital, ehemaliger Analytiker bei JPMorgan, sprang aus seinem Appartment im 6. Stock.

Jan Peter Schmittmann, 57 Jahre, ehemaliger CEO der niederländischen ABN Amro in seinem Haus in Amsterdam mit Frau und Tochter tot aufgefunden

 

Ich glaube, dass diese „Unfälle“ mit hoher Wahscheinlichkeit etwas mit dem manipulieren des Libors zu tun haben und wer weiß mit was noch. Bis heute wurde nicht öffentlich, zu dem Fall, Stellung bezogen und es wird angeblich noch „ermittelt“ – scheinbar wird nur ermittelt, wieviele Zeugen man wieder verschwinden lassen kann, bevor jemand das Maul aufmacht.

 

Hier noch ein Brüller –  die EU zieht Strafen ein und was ist bitte mit den Geschädigten ?

Aus wikipedia:

Am 4. Dezember 2013 wurde bekannt, dass die EU-Kommission wegen der Manipulation von Zinssätzen eine Rekordstrafe von 1,7 Milliarden Euro gegen mehrere Großbanken verhängt hat.[10] Betroffen sind die Deutsche Bank (725 Millionen Euro Strafe), die französische Société Générale (fast 446 Millionen Euro), die Royal Bank of Scotland (391 Millionen Euro), die US-amerikanischen Geldhäuser Citigroup (80 Millionen Euro), JP Morgan Chase (70 Millionen Euro) und RP Martin (250.000 Euro). Teilweise räumten diese ihre Schuld ein, woraufhin die Geldbuße um zehn Prozent gemindert wurde. Die Banken Barclays und UBS erhielten keine Geldbußen, da sie maßgeblich zur Aufklärung der Manipulationen beigetragen haben.

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