Der „Bau“ – früher und heute


Ein Hochaus wird gebaut. An dem Bau müssen 24 Monate bis zu 500 und 36 Monate bis zu 200 Bauarbeiter und Handerwerker arbeiten. Es werden mehrere Tonnen Glas, Stahl- und Stahlbeton benötigt und verbaut.

Früher kostete so ein Bau in Deutschland rund 500 Millionen DMark und auf der Baustelle fand man viele bodenstämmige deutsche Firmen und festangestellte Arbeiter oder zumindest Freischaffende.

Heute kostet ein vergleichbarer Bau rund 450 Millionen Euro und auf der Baustelle findet man nur noch Subunternehmer, Leiharbeiter und Tagelöhner aus aller Welt – mit viel Glück findet man dann doch noch einen Polier, der wenigstens als Übersetzer fungieren kann. Meist gründen Firmen kurzerhand eine Tochterfirma in Polen oder anderen Ländern mit kräftigen jungen Männern, die „keine Jobs“ finden und lassen diese dann für den polnischen Tarif in Deutschland arbeiten. Es wird an allen Ecken und Kanten gespart (teures Material wird von ungeschulten Arbeitern verbaut) – am Ende werden Fristen nicht gehalten und Firmen gehen pleite, Arbeiter werden entlassen, während die Chefs Porsche fahren.

 

https://i1.wp.com/www.stuttmann-karikaturen.de/karikaturen/2008/kari_20081019_Rettungspaket-quer.gif

 

Nehmen wir also an, der Tauschkurs von Dmark zu Euro war wirklich 2:1 – dann hätte man trotz offensichtlichen Einsparungen an Material und Mensch, statt 500M DM satte 900M DM gezahlt.

 

Ich schätze, das sich, seit der Einführung des Euros, das Jahresgehalt eines Bauarbeiters oder Handwerker eher nach unten, als nach oben orientiert hat und nur so ist der Wegbruch der Mittelklasse zu erklären. Wie aber ist es zu erklären, dass der Bau insgesamt noch teurer geworden ist, obwohl doch alle viel weniger verdienen?
Wie kann es sein, dass ein Mensch 50.000 € für das Zeichnen einer Skizze bekommt und ein anderer Mensch mit einem Jahregehalt von 18.000 € leben muss, der 5 Tage die Woche auf diesem Bau – an der Verwirklichung dieser Skizze – gearbeitet hat?

 

Nennt ihr das fair ?

 

Nein ? – Es kommt aber noch dicker, denn glaubt nicht, dass ich einen Ingenieur oder Architekten für diese „Schieflage“ verantwortlich mache. Viel mehr sind es die Auftraggeber, die immer dann sparen, wenn es um den kleinen Mann geht – während sie im Reichtum baden.

 

Hier ein Beispiel aus Frankfurt, Wikipedia schreibt:

Die Deutsche Bank hatte ihre Konzernzentrale im Sommer 2007 für 272 Mio. Euro von einem Fonds ihrer Tochter DB Real Estate zurückgekauft, um die anstehende Generalsanierung in Eigenregie durchführen zu können. Die Bank investierte rund 200 Mio. Euro in die Modernisierung.[4] Die Türme sollen für rund 600 Millionen Euro an einen geschlossenen Immobilienfonds, der von der Tochtergesellschaft DWS Investments aufgelegt wird, verkauft und dann zurückgemietet werden.[5]

Generalauftragnehmer für die technische Ausrüstung der Zwillingstürme war Imtech. Nach Berichten des Handelsblatts im Februar 2011 wurden die Manager von Subunternehmen unter anderem mit Bordellbesuchen bestochen. Diese wiederum durften schon Anfang 2010 im Gegenzug mehr Arbeitsstunden abrechnen. Das Unternehmen ließ 2011 durch den Kriminalisten Thomas Wüppesahl intern ermitteln.[6][7] Die Erkenntnisse wurden jedoch bis zur Imtech-Krise von 2013 nicht umgesetzt.[8][9]

 

Es ist auch wieder dieses Spiel zu erkennen, dieses hin- und herverkaufen wobei es den Immobiliengurus, nur um Steuererleichterungen und Zuschüsse geht. Durch die verschiedenen Zertifizierungen, die diese Gebäude heutzutage aufzeigen, erhalten sie im übrigen erhebliche Steuervergünstigungen – u.a. für das Senken von CO2-Emissionen…

https://i0.wp.com/www.koufogiorgos.de/images/261008_managerfarbe_small.jpg

 

 

Das „deutsche“ Europareich hält sich seine Provinzen, eben so wie es sie braucht und die ehemals herrschende Kaste der „Deutschen“, wird eben nicht mehr gebraucht. Die werden ausgesaugt und abserviert. Ihre Kinder wachsen in einer Welt ohne Grenzen und ohne Kultur – also ohne Charakter auf. Sie werden krank oder sie sind krank oder nehmen Drogen oder werden erschlagen oder werden vergewaltigt, denn sie sind in dieser Welt nichts mehr Wert. Der Spruch, dass die Deutschen ihr Auto oder ihre Tiere lieber haben, als ihre Kinder, scheint leider zu stimmen, denn sonst wäre schon lange jemand gegen diese Ungerechtigkeiten aufgestanden – aber Schweigen bedeutet stille Zustimmung und so scheint er als kleiner Masochist, erfreut zu sein, über das Leid seiner Kinder. Ich glaube Deutschland hätte heutzutage sogar eine Chance sich noch zu wehren, aber anstatt eine reale Schlacht um unsere Zukunft zu schlagen, wird lieber von Millionen unserer Kinder eine Schlacht an der Konsole oder dem Handy ausgetragen, was für mich das Zeichen der Zeit ist. Das Zeichen für ein Ende des freien Willens, der freien Entscheidung – das Ende der freien Welt. Jedenfalls für unsere Kaste – in ihrem Reich. Die Kaste der Deutschen im Reich der ??? Ja, wer regiert hier eigentlich ?!

 

Eine interessante Quelle habe ich hier aufgetan, dort habe ich auch einige Infos für diesen Artikel erlesen.

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9 Antworten zu “Der „Bau“ – früher und heute

  1. In Bayern lernt man ab der ersten klasse mit Taschenrechner. Aber in der Abi-klasse hat man o h n e Rechner zu arbeiten. Geht’s noch hirnrissiger ? Wie hieß einst der strafgesetzparagraph 130 – heute ist man bestberaten, bei „Jugend“ einen Buchstaben zu ändern und einen andren zu streichen. Man lese mal den ursprünglichen Text. – so vor 1960 – und dann den heutigen….– wenn die Jugend für irrige, irrsinnige Experimente missbraucht wird…. W o o ist dann überhaupt noch deren Schutz?? Aber gewisse pädagogis wollen sich ja Denkmäler schaffen. Jedoch. D e n k. mal….?? Daran haperts grausam !!

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