Die Pest der BRD


Es ist unbestritten, dass es „geheime“ Seilschaften innerhalb der Politiklandschaft gibt. Der ermordete Uwe Barschel (CDU) war z.B. Freimaurer und wurde durch seine Logenbrüder mundtot gemacht, nachdem er eine geheime israelische Waffenlieferung auffliegen lassen wollte.

Es muss aber nicht alles geheim sein, denn innerhalb des Bundestages und parteiübergreifend, gibt es verschiedene Parlamentgruppen, die sich um allerlei Belange kümmern. Mitglied kann man in diesen Gruppen nur werden, wenn man Abgeordneter im Bundestag ist.

So gibt es z.B. die Parlamentariergruppe USA – der Gruppe gehören 80 Abgeordnete des Deutschen Bundestages an. Sie ist damit die Größte der insgesamt 54 Parlamentariergruppen. Ihr Vorsitzender ist im übrigen Peer Steinbrück (ein Enkel einer der „Deutsche Bank“ Gründer), der den Deutschen erklären soll, warum ein Freihandelsabkommen mit den USA absolut vorteilhaft für uns ist. Nun soviel kann ich euch verraten, dieses Abkommen hätte sehr viele Vorteile für die USA (sie werden ihre Chlorhühnchen, sowie andere ihrer Abfallprodukte los und sparen Unmengen an Steuern bzw deren Konzerne) und absolut null Vorteile für den EU-Konsumenten bzw Steuerzahler. Es ist ohnehin schon bekannt, dass US-Konzerne wie z.B. Starbucks, Apple oder Amazon überhaupt keine oder nur sehr wenige Steuern zahlen und zwar weil sie „legal“ bescheissen – durch Schlupflöcher im Steuerrecht. Die gelernten Juristen Schäuble, Friedrich und de Maizière (alle CDU/CSU) wissen dies und unterlassen es absichtlich, etwas dagegen zu unternehmen – „sind doch unsere Freunde die „Amis“, die müssen doch keine Steuern bei uns zahlen. Naja und Mindestlöhne sind doch auch total überschätzt, unsere Freunde nehmen z.B. zur Weihnachtszeit gerne EU-Arbeitslose und speisen sie mit Dumpinglöhnen – ist doch super für den Arbeitsmarkt.“ Ich lach mich auch immer schlapp, wenn Leute sagen, die US-Soldaten, die hier noch in weiten Teilen Deutschlands stationiert sind, wären gut für die Wirtschaft, der angrenzenden Gemeinden und Dörfer. Den Leuten ist aber nicht klar, dass Deutschland für die Unterkunft dieser Soldaten zahlt.

Haushaltsjahr Einnahmen (Mill. DM) Ausgaben (Mill. DM)
1998[13] 70,9 286,5
1999[14] 75,3 263,2
2000[15] 49,5 222,2
2001[16] 49,9 208,0
Haushaltsjahr Einnahmen (Mill. Euro) Ausgaben (Mill. Euro)
2002[17] 27,5 132,8
2003[12] 26,9 127,6
2004[12] 24,9 123,5

Das sind die bei Wikipedia nachzulesenden Zahlen – also die öffentlichen Zahlen. Es handelt sich dabei um die Stationierungskosten aller ausländischen Soldaten. Weiter heißt es, „Eine genaue aktuelle Auflistung ist schwierig, da im Bundeshaushalt zahlreiche Einzeltitel Gelder bereitstellen.[18] 2013 werden im Bundeshaushaltsplan für Lasten im Zusammenhang mit dem Aufenthalt bzw. Abzug von ausländischen Streitkräften noch 56,1 Mio. Euro ausgewiesen.[11]

Die 56,1 Mio. Euro sind meiner Meinung nach Schwachsinn, wenn man die vorherigen Jahre anschaut.

Dann gibt es da noch die israelisch-deutsche Parlamentariergruppe, die meines Wissens nach, die zweitmeisten Mitglieder im Bundestag hat. Ihr Vorsitzender ist im übrigen Volker Beck.

Grand Prix: Homosexuellen-Demo verboten: Schwule unerwünscht, AFP

Polizisten verhaften den Grünen Bundestagsabgeordneten Volker Beck während einer Demonstration für die Rechte von Homosexuellen 2006 in Russland

Insgesamt gibt es 54 bi- und multilaterale Parlamentariergruppen, also Gruppen aus 2 oder mehr Partnerstaaten, die sich offiziell um Informations- und Meinungsaustausch mit ausländischen Parlamentariern kümmern – daneben bestehen aber auch Kontakte zu Regierungsvertretern und Repräsentanten der Zivilgesellschaft.

Der Bundestag schreibt:

Parlamentariergruppen sind interfraktionelle Zusammenschlüsse ohne eigene Satzung oder Geschäftsordnung. Es können nur Abgeordnete Mitglied sein, und zwar maximal in drei Parlamentariergruppen. Die Mitgliedschaft spiegelt ein besonderes Interesse an den Beziehungen zu den jeweiligen Partnerstaaten wider. Oft sind bereits bestehende persönliche Kontakte, ein besonderer außenpolitischer Arbeitsschwerpunkt, die Nähe des Wahlkreises zur Staatsgrenze oder im Wahlkreis bestehende wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen in den Partnerstaat ausschlaggebend für die Entscheidung zur Mitgliedschaft in einer bestimmten Parlamentariergruppe.

Wenn man sich das Ausmaß an Gruppen anschaut, die sich um das Ausland kümmern und dies mit der aktuellen Situation in Deutschland abgleicht, dann muss man sich nicht wundern, warum hier alles zerfällt. Es ist selbstverständlich, das man Kontakte mit dem Ausland pflegt, aber in Deutschland ist wirklich alles darauf ausgelegt, dem eigenen Volk zu schaden und sich voll und ganz an Vorgaben aus dem Ausland zu halten. Ich muss niemandem erzählen, dass die zwei oben genannten Gruppen, die meisten Führungskräfte hervorbringen – wie gesagt, fraktionsübergreifend.

Doch eine überstaatliche Gruppierung ist noch machtvoller und diese lenkt im Prinzip auch die BRD.

Die Atlantik-Brücke e. V. wurde 1952 als private, überparteiliche und gemeinnützige Organisation mit dem Ziel gegründet, eine wirtschafts-, finanz-, bildungs- und militärpolitische Brücke zwischen der Siegermacht USA und der Bundesrepublik Deutschland zu schlagen. Zu ihren Mitgliedern zählen heute über 500 führende Persönlichkeiten aus Bank- und Finanzwesen, Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft. Die Atlantik-Brücke fungiert als Netzwerk und privates Politikberatungsinstitut.

Der transatlantische Verein wurde 1952 in Hamburg von den Bankiers Eric(h) Moritz Warburg und Gotthard Freiherr von Falkenhausen, dem Unternehmer und Politiker Erik Blumenfeld, den beiden Publizisten und Herausgebern der Wochenzeitung Die Zeit, Marion Gräfin Dönhoff und Ernst Friedlaender, dem Unternehmer Hans Karl von Borries sowie dem Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelstages, Albert Schäfer zunächst als Transatlantikbrücke gegründet. Als Initiator wirkte der ehemalige Präsident der Weltbank, Direktor der privaten US-Denkfabrik für die Gestaltung der US-Außenpolitik Council on Foreign Relations (CFR) sowie Vorstandsvorsitzender von Rockefellers Chase Manhattan Bank, John J. McCloy, entscheidend mit. Als Schirmherren fungierten der Hamburger Bürgermeister Max Brauer und der Oberbürgermeister West-Berlins, Ernst Reuter. Am 18. Januar 1955 wurde der Verein beim Amtsgericht Hamburg eingetragen. Das am 4. Juli 1956 offiziell in Atlantik-Brücke umbenannte Elite-Netzwerk gilt als „eine der einflussreichsten und exklusivsten Organisationen der Berliner Republik“

Aktuelle Mitglieder sind u. a. Bundeskanzlerin Angela Merkel, der ehemalige Bundesaußenminister Guido Westerwelle, der Vorsitzende der Deutschen Bank AG Jürgen Fitschen, der Vorstandsvorsitzende von Goldman Sachs Deutschland Alexander Dibelius, der Vorsitzende der Axel Springer AG Mathias Döpfner, der zu Daimler Benz gewechselte, ehemalige Staatssekretär von Angela Merkel Eckart von Klaeden, der Leiter für Regierungsbeziehungen der Axel Springer AG und Bruder von Merkels Staatssekretär Eckart von Klaeden Dietrich von Klaeden, der SPD-Vorsitzende und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der Vorstandsvorsitzende von EADS (Airbus) Thomas Enders, sowie VW- und Porsche-Vorstand Martin Winterkorn. Zudem der Präsident der Deutschen Bundesbank Jens Weidmann und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bundesbank und ehemalige Rothschild-Banker Andreas Raymond Dombret, die gemeinsam im Board of Directors der als „Bank der Zentralbanken“ geltenden Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel sitzen. Kuratoriumsmitglieder der angeschlossenen Stiftung Atlantik-Brücke sind u.a. der ehemalige Bundesverteidigungsminister Volker Rühe sowie der Moderator und Leiter der ZDF-Nachrichtenredaktion Claus Kleber.[

Auch interessant:

Ziel der Regionalgruppen ist die intensivere Einbindung jedes Einzelnen in die Aktivitäten und Entwicklung der Atlantik-Brücke und die bessere Vernetzung untereinander.Die Regionen unterteilen sich in Berlin/Brandenburg mit Leiter Kai Diekmann, Chefredakteur der Bild-Zeitung und BamS, München/Region Süd mit Leiterin Angelika Gifford von Microsoft, der Region Frankfurt/Hessen mit Leiterin Ingrid Hengster von der Royal Bank of Scotland, dem Gebiet Rhein-Ruhr mit Leiter Alexander Graf Lambsdorff sowie der Region Dresden/Leipzig mit Minister Roland Wöller als Leiter. Die Region Hamburg/Nord leitet Max Warburg (Enkel des Bankiers Max Warburg), M.M.Warburg & CO.

Hier seht ihr die Verantwortlichen, für die derzeitige Situation in Deutschland. Es besteht ein elitäres Bündnis aus Banken-, Politiker-, Medien- und Juristenkreisen, sowie mächtigen am DAX notierten Konzernchefs, welche an der Abschaffung Deutschlands arbeiten. Wohl nicht Deutschlands, aber aufjedenfall des deutschen Volkes. Deutschland wird es in ein paar Jahrzehnten noch geben, aber nur noch als Bundesstaat in der EU. Das ist rentabler für diese elitären Kreise und nicht nur das, es festigt auch ihre Position an der Spitze. Denn wenn es kein Volk, sondern nur noch zerstrittene und egoistische Menschen gibt, dann wird sich auch keine Mehrheit mehr finden, die diesen Wahnsinn beendet.

Dazu einige nette Zitate:

„Die USA werden von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben.“ Arend Oetker, damaliger Vorstandsvorsitzender der Atlantik-Brücke in der Berliner Zeitung vom 17. April 2002

„Im 20. Jahrhundert war Europa für die USA ein Dilemma. Der Kernpunkt unserer Europapolitik seit 1910 war, Deutschland in seine europäische Umgebung einzubetten. Dieses Problem war für die Vereinigten Staaten 1990 erledigt. Und da wir nun keine Angst mehr haben, was Deutschland macht, haben wir auch keine Angst, was in Europa passiert. An den Problemen, die es nach wie vor in Mittel- und Osteuropa gibt, herrscht kein großes Interesse.“ John C. Kornblum, US-Botschafter a. D. im Interview des Jahresberichts 2010/2011 der Atlantik-Brücke e. V.

„Dass von den Aktivitäten der Atlantik-Brücke wenig in der Öffentlichkeit bekannt wird, ist Absicht. Es ist kein Verein, der nach außen wirken will. Vielmehr wird in aller Stille agiert, was dem Verein zuweilen das Image eines Geheimbundes verleiht – und den Ruf eines elitären Clubs. Um eine Mitgliedschaft in der Atlantik-Brücke bewirbt man sich nicht, man wird dazu aufgefordert. Ihr Einfluss gilt als bedeutend. Die Atlantik-Brücke wird unterstützt von allen großen deutschen Unternehmen. Die Namensliste des Vorstands (…) liest sich wie ein Who’s who der Politik und Wirtschaft. Und auf der anderen Seite des Atlantiks engagieren sich nicht weniger einflussreiche Gesprächspartner.“ Berliner Zeitung vom 17. April 2002

Auch interessant – da ich ja in einem Artikel die CDU beleuchtet habe:

Mitglieder der Atlantik-Brücke waren maßgeblich an der Schwarzgeldaffäre Ende der 1990er Jahre involviert und wurden rechtskräftig zu mitunter mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Oder wer sich wundert, warum Xavier Naidoo verteufelt wird:

Der Künstler Xavier Naidoo erwähnt die Atlantik-Brücke und den Eric-M.-Warburg-Preis im Lied Goldwaagen / Goldwagen. Im Text setzt sich Naidoo kritisch mit der uniformen Berichterstattung der Medien und einigen den Massen unbekannten Fakten auseinander.

Abschließend das Urteil von Roland Sturmberger, der den Faschismus bereits erkannt hat:

Der an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main promovierte Soziologe und Volkswirt Rudolf Stumberger stellt fest, dass zwischen Wirtschaft und Politik alle Schranken verschwunden sind, und dieses auch an Personen festzumachen ist. Stumberger erkennt Tendenzen der Re-Feudalisierung, d.h. dass neben den offiziellen Strukturen, eben den demokratischen Strukturen, die inoffiziellen Strukturen selbsternannter Eliten zunehmend wieder an Gewicht gewinnen.

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