Pegida Frankfurt alias das Himmelfahrtskommando


Ich musste nicht lange überlegen, um eine Entscheidung zu treffen, ob ich mich an dem Pegida Schweigemarsch, in Frankfurt/a.M,. beteilige. Frankfurt und die umliegenden Städte und Gemeinden sind im Prinzip schon überlutet mit Migranten und auch die rechtsextreme Antifa-Szene ist hier nicht gerade klein – wen wunderts, wurden wir doch nach der Frankfurter Schule umerzogen.

Ich war schon verwundert, als die „Frankfurter“ Hogesa Demo stattfand und praktisch kein Antifant weit und breit zu sehen war – doch Hogesa hatte zu dieser Zeit auch nicht die mediale Beachtung, wie Pegida heute und Hogesa richtete sich gegen Salafisten und nicht gegen den Islam (mit dem Vorurteil muss man leben, wenn man das Wort „Islam“ im Namen trägt).

Der Name Pegida ist eigentlich auch völlig unsinnig gewählt und es ist auch verrückt, dass gerade solche Vereinigungen mediale Beachtung finden, die quasi mit einem Ziel auf dem Kopf herumlaufen. Es ist aber auch so, dass Bewegungen nur wachsen können, wenn diese in den Medien gezeigt werden und sich somit deren Botschaft verbreitet.

Pegida ist für mich auch nur ein weiterer „PI“ oder ProDeutschland“ Ableger und somit nicht unterstützbar, weil diese ein Symptom bekämpfen – anstatt der Ursache. Sie bekämpfen eine angebliche Islamisierung, obwohl es die Politik im Auftrag der Wirtschaftsbonzen ist, die die Ausbreitung des Islams in Deutschland überhaupt erst ermöglicht, indem sie haufenweise islamische Siedler hier ansiedeln. Ich habe daher eigentlich keine Sympathie für Pegida aber für den Großteil der Menschen, die dort mit den unterschiedlichsten Anliegen auf die Straße gehen. Dass diese Bewegung in Dresden und in Leipzig soviele Deutsche auf die Straße gebracht hat, muss man ihr zugute halten. Fakt ist aber auch, dass es in den westlichen Metropolen viele Moslems gibt und dieL Leute daher nicht als Islamkritiker gelten wollen.

Womit wir wieder bei Pegida in Frankfurt wären.

Ich wusste schon welche Stunde es geschlagen hatte. als mir jemand sagte, dass er auf die Antipegida-„Demo“ gehen würde, den ich eigentlich als recht patriotisch eingestuft hatte. Diese Person hatte in einem Gespräch einmal betont, dass so Filme wie „Inglorious Basterds“ antideutsch wären und er Schauspieler die in diesem Film mitspielten seit dem verachte. Von jemandem der soetwas sagt hätte ich eigentlich erwartet, dass er entweder Zuhause bleibt oder auf die Pegida-Demo geht – aber nicht, dass er auf der Gegenseite steht.

Dies zeigt aber auch, wie die Außenwirkung von Pegida mittlerweile ist. Die Menschen sind völlig indoktriniert durch die Meiden und stellen bei toten Asylbewerbern in Dresden oder Leipzig, sofort und eigentändig eine Verbindung zu Pegida her.

https://i0.wp.com/media0.faz.net/ppmedia/aktuell/2040263904/1.3392092/article_multimedia_overview/pegida-gegner-in-frankfurt.jpg

https://i1.wp.com/www.op-online.de/bilder/2015/01/26/4675070/1686401467-pegida-frankfurt-protest-gegen-fragida-5tI41XC9k09.jpg

Da ich selber nicht vor Ort war, bleibt über die Veranstaltung eigentlich auch nicht viel zu sagen. Daher zitiere ich einige Zeitungen:

Die FAZ schreibt:

Heidi Mund, die die Pegida-Demonstration angemeldet hatte, ist noch gar nicht zu sehen, da fliegen schon die ersten Eier. Sie fliegen in hohem Bogen über die Polizeiketten hinweg, über Absperrgitter und weiter über den Platz vor der Katharinenkirche. Vor den Füßen dreier älterer Männer schlagen sie auf. Das Eigelb spritzt über den nassen Asphalt, beschmutzt Schuhe und Hosenbeine. Die Männer schimpfen: „Habt ihr nichts Besseres zu tun?“ Aber ihre Worte gehen im Pfeifkonzert unter. „Nazis raus“, rufen die Aktivisten, die sich am Montagabend zu Tausenden an der Hauptwache versammelt haben. Sie lassen der kleinen Gruppe kaum Platz, deren ursprünglich geplanter Schweigemarsch fällt aus.

Noch treffender beschreibt es die Frankfurter Rundschau:

Die Gegendemonstration an der Katharinenkirche war vor allem eines: beschämend. Es mag ja noch angehen, dass man einen Aufmarsch von Menschen, die man aus guten Gründen in der extrem rechten Ecke verortet, durch massenhafte Präsenz verhindert. Keinesfalls hinnehmbar ist es, wenn diese Menschen von einem Mob, der ihnen zahlenmäßig vielfach überlegen ist, beim Versuch, den Versammlungsort zu erreichen, attackiert werden – wie dies am Montagabend geschehen ist. Auch wenn viele Gegendemonstranten vor Ort Manieren zeigten: Die handgreiflichen Pöbler waren keinesfalls in der verschwindenden Minderzahl. Dass dort niemand zusammengeschlagen wurde, lag einzig an der massiven Polizeipräsenz. Unnötig zu erwähnen, dass die Polizisten, die an diesem Abend äußerst zurückhaltend auftraten, sich den ganzen Abend seitens mancher Demonstranten Provokationen gefallen lassen mussten, die in jeder Dorfdisko zum sofortigen Nasenbeinbruch führen würden.

Wobei der Autor hier auch unrecht hat, denn eine Demonstration darf in jedem Fall nicht „verhindert“ werden.

Wer in der Absicht, nichtverbotene Versammlungen oder Aufzüge zu verhindern oder zu sprengen oder sonst ihre Durchführung zu vereiteln, Gewalttätigkeiten vornimmt oder androht oder grobe Störungen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Der Beweis für die undemokratische Haltung des Staats, der die Störungen von Pegida-Demos nicht nur hinnimmt sondern auch forciert, indem er das Abdunkeln von öffentlichen Gebäuden und Bauten billigt oder selber in Auftrag gibt.

Ich werde versuchen in der nächsten Zeit, an einer der Demonstrationen teilzunehmen. Sollte irgendein Justizminister oder dergleichen, versuchen diese mit seinen Parteikollegen und den anderen Hampelmännern zu blockieren, werde ich Anzeige erstatten und das rate ich jedem einzelnen Teilnehmer – so bekommen wir sie ganz schnell zurück auf den Boden.

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6 Antworten zu “Pegida Frankfurt alias das Himmelfahrtskommando

  1. Guter Artikel. Im Großen und Ganzen sehe ich die Sache mit Pegida auch so. Allerdings ist der Name nicht Programm. Pegida ist aktuell doch bei allen Beteiligten und Interessierten mehr ein Synomym für Widerstand, Aufbegehen und Ablehung des Systems. Aktuell haben sich auch die Themen zumindest bei uns in M-V stark gewandelt und ihren Fokus nicht mehr nur auf den Islam gerichtet. Da die Bewegung nun demokratisch ist, sollte man sie unterstützen, auch wenn man nicht mit allem einverstanden ist. So kann man im Übrigen auch seinen Blog unter die Leute bringen.

    • Hallo Bienenmann, erstmal danke für deinen konstruktiven Kommentar. Ich sehe die Teilnehmer auch vielseitiger, als die Führung von Pegida es gern hätte und daher unterstützte ich Pegida auch gern, indem ich eben auf diese Vielseitigkeit hinweise. Trotzdem hat die Bewegung einen ziemlich systemkonformen Namen – denn wer 911 für einen insidejob hält, der weiß im Ruckschschluss eben auch, dass der Anschlag eben nicht durch irgendwelche Höhlenmusels durchgeführt wurde. PI und seine Israelfreunde hetzen aber auf den Islam, um eben dieses Schreckgespenst aufrechtzuerhalten und somit ist klar, wp die Initiatoren stehen. Ichbin auch kein Freund von messerstechenden Alis – aber die haben halt 0 mit dem Islam zu tun.

      • Ja, klar. Vollste Zustimmung. Ich glaube, man muss bei den diversen Gida´s differenzieren. PEGIDA ist zum Beispiel so ganz anders als bei uns MVGIDA. Ein Großteil der Leute weiß natürlich, dass es nicht um die Bergtürken oder sonstige Ölaugen geht und das Zusammenhänge in größeren DIngen zu suchen und dahingehend auch zu finden sind. Hoffen wir, dass PEGIDA sich nun, nachdem die Führung weg ist, endlich in die richtige Richtung aufmacht. Beziehungsweise weitermacht um letztlich den Staat zu stürzen.

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