Frankfurt – ein antikapitalistisches Märchen


Unter dem Motto, „Gegen Sozialabbau und die Macht der Banken“, fand am 18.03.2015 die Blockupy Demo in Frankfurt am Main statt.

Ziel der Demonstration war es, zum einen die Eröffnungsfeier der neuen EZB Zentrale zu stören/verhindern und zum Anderen, die Sparpolitik der EZB anzuprangern – die weite Teile Europas in Armut versinken lässt.

Da ich selber eine leicht antikapitalistische Einstellung habe, konnte ich die Anliegen der Demonstranten auch sehr gut verstehen. Denn es ist offensichtlich, dass die EU und der Euro bislang den beteiligten Staaten nur Ärger eingebracht hat und mit Steuergeldern reihenweise Banken saniert wurden, die wiederum Schulden bei anderen großen Banken und Gläubigern hatten. Viele Deutsche denken ja, dass z.B. die Griechen etwas von den „Rettungsgeldern“ sehen würden, dabei gehen die Milliarden ausschließlich an ohnehin sehr reiche Unternehmen. Auch im Bankensektor erkennt man also, dass es eine Umverteilung von „unten“ nach „oben“ gibt oder auf antikapitalistisch – „die Armen werden ärmer und die Reichen immer reicher.“

Doch zurück zu Frankfurt. Schon in den frühen Morgenstunden fanden erste Straßenschlachten zwischen dem „schwarzen Block“ und der Polizei statt. Es wurden Barrikaden errichtet und Krähenfüße auf die Straßen gestreut. Dies waren keine Maßnahmen um den Berufsverkehr zu stören (der ohnehin umgeleitet wurde), sondern man wollte verhindern, dass die angekündigten Gäste der EZB Eröffnungsfeier, ihr Ziel erreichen.

https://i2.wp.com/p5.focus.de/img/fotos/origs4554515/8853788055-w467-h295-o-q75-p5/dzi-2015-03-18-08-00-frankfurt.jpg

. Rauchschwaden über der Frankfurter Skyline

Unter den aus dem Ausland angereisten Demonstranten sollen auch viele dabei gewesen sein, welche einer europäischen Gruppe angehören, die bereits an Ausschreitungen in Spanien, Griechenland und Italien teilgenommen hatten. Dies erkennt man vor allem auch an dem dreisten Angriff auf das Polizeirevier in der nähe der „Zeil-Einkaufsmeile“, bei der die Polizei quasi verjagdt wurde.

https://i2.wp.com/d1.stern.de/bilder/stern_5/wirtschaft/2015/KW12/blockupy_1260_fitwidth_489.jpg

Und damit komme ich zum Kernpunkt dieses Artikels. In meinen Augen ist antikapitalistischer Protest angebracht und auch unterstützenswert, doch muss man sich dabei auch immer vor Augen rufen, dass Straßenschlachten, wie in Frankfurt, Hamburg oder Berlin meistens von der Antifa (antideutsche Faschisten) ausgehen und somit handelt es sich eher um Feind als Freund.

So verwundert es auch nicht, dass man folgendes im Focus lesen konnte

17.32: Reporter Jonas Krumbein berichtet: „Der Zug zieht in losen Grüppchen durch die Innenstadt. Eine kleine Gruppe Vermummter hat sich eben am Rande gesammelt und ‚Nie wieder Deutschland‚ skandiert, aber sie haben nicht versucht, zum Gebäude der EZB durchzubrechen.

Wenn man nun davon ausgeht, dass die Gewaltbereiten zur Antifa gehören und diese ungeschoren Polizeistationen attackieren können (wie auch in Leipzig passiert), dann schwant einem schon ein Weimar 2.0 und das ist wirklich nicht wünschenswert. Frau Wagenknecht, die ich für viele ihrer Aussagen bewundere, wird dann die neue Rosa Luxemburg, nur wird sie mit ihrer antinationalen Ader eben dem Kommunismus und nicht dem wohl der Bevölkerung dienen – wie es schon die Rosa tat.

Ich denke es ist richtig dem Staat zu zeigen, dass man auch notfalls gewillt ist, nicht nur friedlich für Gerechtigkeit zu protestieren. Doch spielt natürlich auch eine Rolle, wer da protestiert. Ich könnte sogar wetten, dass man Pegidateilnehmer viel härter angehen würde, wenn diese sich etwas ähnliches erlauben würden.

https://i2.wp.com/d1.stern.de/bilder/stern_5/sterntv/2015/KW12/frankfurt_1260_fitwidth_489.jpg

https://i1.wp.com/www.fnp.de/storage/pic/onlineredaktion/962635_3_Frankfurt_Blockupy.jpg

Bedenkt nur was es für einen Aufschrei gab, als bei der HoGeSa Demo in Köln EIN einziges Polizeiauto umgeworfen wurde. In Frankfurt brannten mehr als 10 und es wurden 94 Polizisten durch Steinwürfe, Feuerwehrkskörper und Säure verletzt, bei HoGeSa verletzte sich der Großteil der Polizisten durch Pfefferspray selbst. Noch Fragen?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s