Überbevölkerung in Deutschland


Das Ziel der EU ist leicht zu erkennen – die verschiedenen Staaten und Nationen innerhalb der europäischen Union sollen zu einem großen Ganzen verschmelzen, so wie es schon vor mehr als hundert Jahren in Amerika geschah.

Meine Vision für Deutschland ist, in diesem Vorgang, dass unser Land zu einer Art Arbeitsstaat wird. Darunter verstehe ich, dass die Natur Deutschlands der Industrie und den Großkonzernen weichen wird und stattdessen ein Betonklotz im Herzen Europas entsteht. In Deutschland wird heute schon außergewöhnlich viel gearbeitet und produziert, wenn man uns mit anderen Ländern vergleicht. Spinnt man diese Gedanken weiter, stellt man schnell fest, warum auch die Einwanderung in Deutschland einen immer imenser werdenden Stellenwert in der Politik hat. Denn es gibt kaum logische Gründe für eine weiter steigende Bevölkerungszahl in Deutschland, es sei denn man denkt über die Grenzen der Gegenwart hinaus.

So komme ich zu meiner Überschrift. Deutschland ist ein Land, welches laut Definition überbevölkert ist. Die offizielle Definition sagt aus, dass ein Land überbevölkert ist, wenn Nahrungsmittel-, Wasser- oder Energieengpässe eingetreten sind und die unmittelbare Überlebensfähigkeit der betreffenden Bevölkerung in Teilen oder im Ganzen bedroht ist. Noch einfacher ist folgende Definition – ein Land ist überbevölkert, wenn es nicht mehr von seinen eigenen Erzeugnissen und Ressourcen überleben kann.

Vor kurzem wollte ich einen Artikel über deutsche „Flüchtlinge“ bzw Auswanderer im Laufe der Geschichte schreiben. Dabei stieß ich auf einen Artikel, in dem es hieß: „Ein bedeutender Faktor war die Überbevölkerung, denn die Bevölkerung wuchs zwischen 1800 und 1900 um mehr als 130 Prozent. Hatte das deutsche Reich  um 1800 noch 24,5 Millionen Einwohner, so waren es um 1900 ungefähr 56,4 Millionen Menschen.“ Überbevölkerung tritt dann ein, wenn die Bevölkerung größer wird, als ihr Nahrungsspielraum.“

Ist völlig logisch. Wenn im Jahr nur 500 t Tonnen Weizen produziert wurde, die Bevölkerung aber 560 t Tonnen benötigte, dann war das Land überbevölkert, weil die Nahrungsproduktion nicht für die Bevölkerung ausreichte. Nahrungsmittelpreise steigen und die armen Menschen sterben zuerst. Ganz einfache Rechnung.

Zu diesem Zeitpunkt sollen 8000 Menschen auf einer Quadratmeile gelebt haben. Eine Quadratmeile sind ca 2,5 Quadratkilometer.

Nun überlegen wir weiter, denn das deutsche Reich, war zu diesem Zeitpunkt sogar um einiges größer, als das heutige Deutschland – wie man anhand dieser Karte erkennen kann:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/42/Deutsches_Reich1.png

Da sollte es doch jedem klar sein, dass ein Deutschland mit einer Bevölkerungszahl von 81 Millionen, auf einer wesentlich kleineren Fläche, logischerweise überbevölkert sein muss.

Zum Vergleich hier die heutige Weltkarte, mit Angaben von Menschen pro Quadratkilometer:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4d/World_population_density_map.PNG

Man kann nur zu dem Schluß kommen, dass in Deutschland eine Überbevölkerung billigend in Kauf genommen wird, da man ja fest davon ausgeht, dass die europäischen Staaten zu einer Art Superstaat verschmelzt werden und andere Staaten, die eine weitaus weniger große Bevölkerungsdichte haben, als Ackerland fungieren. Sodass man also den Produktionsstandort Deutschland von außen mit Nahrung versorgen kann. Was allerdings passiert, wenn die EU zerbricht und Deutschland möglicherweise durch einen Krieg auf sich allein gestellt ist, mag man sich gar nicht ausmalen.

Es ist also offensichtlich falsch zu behaupten, dass die Demographie in Deutschland erschreckend ist und wir immer weiter veraltern und der Bevölkerungsschwund uns in den Ruin reisst. Nein eher kann man diesen Prozess als eine Art Gesundung sehen, die nichts weiter als natürlich ist. Deutschland ist im Grunde viel zu klein um seine 81 Millionen Einwohner zu versorgen. Auch wenn wir eine klassische Überproduktion an den Tag legen (wenn man in die Regale der Supermärkte schaut), so ist doch das Meiste, von dem was wir produzieren, aus Ressourcen, die in anderen Ländern gewonnen werden.

Als Beispiel:

Die Niederlande waren im Jahr 2012 mit Abstand wichtigster Nahrungsmittellieferant Deutschlands: Insgesamt wurden aus den Niederlanden landwirtschaftliche Erzeugnisse und Nahrungsmittel im Wert von 12,8 Milliarden Euro importiert. Damit kamen 19,3 % aller nach Deutschland importierten Nahrungsmittel von den niederländischen Nachbarn, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt. Mit weitem Abstand folgten in der Rangliste der Importländer auf Platz zwei Frankreich (7,6 %) und auf Platz drei Italien (6,4 %).

Einzig und allein aus Sicht der global-kapitalistischen Bonzen ist ein Bevölkerungsschwund in Deutschland eine ernstzunehmende Gefahr. Schließlich zählt jeder Konsument und somit jeder Gewinn. Da die Privatisierung immer weiter voran schreitet und viele Menschen z.B. nur noch auf Miete wohnen und keinen eigenen Besitz haben, ist es natürlich für die Kapitalisten ein Unding, wenn auch nur ein Haus leer steht und wenn es auch noch so heruntergekommen ist (keine Nachfrage bedeutet ein Sinken der Mieten bzw der Einnahmen). Sie brauchen ihre Gewinne, wie diese Zustande kommen, ist diesem asozialen und egoistischem Pack völlig egal. Würden wir etwas gegen die derzeitige zügellose Einwanderung unternehmen, so könnte vermutlich jeder Deutsche in einem Haus leben, doch auch das wollen die Bonzen nicht, denn wer bereits Besitz hat, der ist nicht mehr gezwungen hart und pausenlos zu arbeiten. Auch Hartz 4 war nur ein Mittel zur Enteignung der Deutschen – wer seinen Verstand nicht vollends an RTL abgegeben hat, der wird schnell das System dahinter erkennen.

Denk drüber nach —

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4 Antworten zu “Überbevölkerung in Deutschland

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